15 Alben – die ersten 5

Es gibt 3 Arten von Musik.

1. Diejenige, bei der du im Einklang mit der Masse bist und mitlobst – „wie alle“.

2. Diejenige, die die Masse lobt – aber du nicht.

Und 3. schließlich diejenige, die massenhaft mediale Dresche kriegt – aber die trotzdem (oder gerade auch deshalb) von dir verehrt wird.

In der nächsten Zeit möchte ich alle 3 Kategorien an je 5 CD-Beispielen durchexerzieren.

Erste Erkenntnis war: Sich dem Herdenlob anzuschließen, fällt am schwersten. Wie lässt sich über Alben schreiben, über die alles gesagt zu sein scheint? Die gar eigene Wiki-Einträge haben!

Ich hab’s trotzdem probiert:

Fall Nr.1

Es ist eine Nummer 1, die immer als musikalisch hoch interessant galt – in aller Welt – deren Texte jedoch, wie so oft und vor allem bei diesem Künstler NIE als irgendwie relevant angesehen wurden.

Und so erging’s auch mir. Die Wucht des bisher Ungehörten, das dich aber bei Erstkontakt tonal sofort überfuhr, war so ungeheuer, dass das Geschwärme über Wah-Wah-Pedale und musikgewordene Rückkopplungen, sowie brennende Gitarren, jegliche Neugier auf Textbotschaften – bis heute – unterdrückten.

„Electric Ladyland“ von Jimi Hendrix, das ehemalige Doppelalbum, gilt somit bis heute als rockhistorisches Denkmal. Die Hitdichte ist auf „Are you experienced?“ und „Bold as love“ dichter, aber die „Ladyland“ wurde das Magnus Opus. Auch für mich. (An manchen Tagen hab ich die „First rays of the new rising sun“ etwas lieber, aber sei’s drum.) Auf der „Ladyland“ wird viel gejammt und an Mischpultreglern experimentiert. Archaisches Ping-Pong-Stereo wird so dermaßen zum Kopfkarussell gedreht, das es dich für alle Zeiten jene Jahre der Drogenumnebelung nachempfinden lässt. Hendrix spielt gewöhnungsbedürftig für Durchschnittshörer, so dass ich mich oft frage: Wie mag diese Mainstreamverehrung entstanden sein? Und wie lange wird das noch anhalten, dass Musikjournalisten, die mit Justin Timberlake aufwachsen mussten, das immer wieder von ihren Vorfahren abschreiben: Jimi ist „natürlich“ der größte!

Ich möchte dann immer nachhaken: Wie oft im Jahr legst du ihn auf?

Es ist musikalisch und Geräuschgimmickmäßig hier also eine Menge los. Es sind auch nicht nur die üblichen drei Mann am Werke. Jimis ganze Hippie-Karawane muss mit im Studio gewesen sein, wie so ein paar Pseudo-Live-Applause-Effekte dann und wann erahnen lassen. Ein paar Berühmtheiten sahen auch mal rein – oder wurden sie direkt gezielt eingeladen? Buddy Guy, Al Kooper, sind für jeweils einen Track mit von der Partie. Aber vor allem Winwood sticht mächtig heraus. Auf „Voodoo Chile“. Mehr davon! Man möchte hinterher zwanghaft Jimmy Smith’s „Root down!“ auflegen! Das auch Noel Redding mit „Little Miss Strange“ so eine typische 60s-London-Amen-Corner-Anmutung beisteuern durfte, hat auch seinen Reiz, bringt Abwechslung und setzt so eine Beat-Club-Duftmarke. Da wächst dir automatisch ein Rüschen-Hemd!

Lemmy Kilmister, der damals der Zigarettenholer und Drogenbote vom Dienst war, erzählte, dass alle Beteiligten genervt waren, weil Jimi jeden Track gefühlte 40 Mal einspielte, die Session somit kein Ende nehmen wollte, obwohl die erste oder zweite Fassung stets die beste war. Die Entourage wurde sauer, wollte saufen gehen oder in den Puff. Aber Jimi lebte in einem eigenen Kosmos aus Klängen (und Sex).

Dementsprechend sah dann auch das originale Plattencover aus – mit all den nackten Ladies. Jimi gefiel das nicht. Zu plump. Zu offensichtlich. Anstand hatte er! Sein Favorit war eine Art Spielplatzfoto: Seine Band umgeben von Kindern auf einem großen Park-Brunnen. Fotografiert von Linda McCartney. (Als ich es zum ersten Mal sah – musste ich an Frank Schöbel denken: „Komm wir malen eine Sonne“.) Irgendwann, lange vor Metoo, schlugen in Amerika die Spießer zu und schafften das Nackedei-Cover ab. Statt Linda McCartney kamen aber immer andere Fotografen zum Zuge – und seither kriegt man vorwiegend diese verwaschene Konzertportraitaufnahme als irgendwie „Nicht-Cover“ aufs Auge gedrückt. Öde. Merke: Die guten Zeiten des „Alles geht!“ sind vorbei.

Die Musik jedoch bleibt eingeschreint. Da wo die richtig wertvollen Alben stehen.

Szenenwechsel.

Fallbeispiel Nr. 2:

Nach schwer verdaulichem Hendrix ein ganz leicht verdaulicher Jackson Browne. Natürlich mit „Running on empty“, seinem Tour-Tagebuch in Plattenform. Wie für die Autobahn gemacht, oder für die „blaue Stunde“ um Mitternacht allein zu Haus. Also ein Konzeptalbum mit vorn und hinten einem „Übersong“ und dazwischen aber Liedern, die sehr nah dran sind, an den beiden Rahmungs-Hymnen. Es gelingt ihm hier deutlich besser, als seinen Kumpels von den Eagles, die auf allen ihren Alben zwar eine große Hitdichte erzeugten, aber auch scheußliche Filler dazwischen schmissen, Ausgewogenheit zu erzeugen. Bei Mr. Browne ist hier alles rund. Ich wünsch mir keinen Song weg.jBrowne

Los geht’s mit dem Titelsong, der dich einfach „kriegt“, Sorgen wegwischt und dich aufs Gaspedal treten lässt. „Go your own way“ one more time! Rasen ist nicht gemeint. Zügig fahren – und wohlfühlen! „Verdräng all den Scheiß! Denk an deine Erfolge, du Rindvieh!“ Ganz hinten gibt es dann „The load out/stay“, den Tearjerker par excellence. Hören – und „vergehen“! Und diese herrlich gemachte 50s Reminiszenz mit „stay“ – 4 Seasons- oder eben Zodiacs-Style – unschlagbar!

Niedecken und Danzer feierten dieses Album sehr. Danzer wagte sich auch an eine deutsche Version des „Load out“. Die erschien aber nur auf einem Livealbum, das nur in Österreich zu haben war.

Browne sprach hier allen Herumtreibern, Pendlern, Musikanten aus dem Herzen.

„these towns all look the same, and we remeber that, why we came…“ Mach dein Ding und fahr. Lebbe gett weida! Saaletal liegt immer um die Ecke, wenn dein Karren was taugt!

Die Platte war 1980 im selben Paket wie die nächste:

Drittens: Mike Oldfield „Incantations“.

oldfieldUm ihn ist es mittlerweile SEHR ruhig geworden. War das ein Hype um 78/79 herum! Kurz vor dem Abi lief auf ARD die Fernsehserie „All you need is love“; eine Art Endlos-Doku über die Geschichte der Rockmusik. HOCHINTERESSANT! Einschaltquote in der Altersgruppe 16-17 nahe 100%. Aber nie wiederholt. Da brat mir einer einen Storch. „Inspector Barnaby“ hat heute einen eigenen Spartensender der Öfis, die ich mitfinanzieren muss, ob ich will oder nicht. Die Intendanten haben inzwischen alle goldene Kloschüsseln zu Hause – und bauen alle 5 Jahre eine neue Sendezentrale für all den alten Wiederholungsmüll und die Tatort-Inflation, aber sparen geht nicht! Zuviele Filz-ianer wollen bestochen sein, wie man gegenwärtig bei dem RBB-Gehacke im korrupten Westberlin wiedermal miterleben kann… Nur Syn-Paten unterwegs! – Ich schweife ab:

„All you need is love“ zeigte Filmsequenzen, die mit Oldfieldmusik unterlegt waren. Dazu wurde die Geschichte von dem 17jährigen Wunderkind erzählt, das gehemmt und verklemmt 1973 „einfach mal so“ „Tubular Bells“ einspielte. Der „Exorzist“ benutzte die als Filmmusik. Aber den Film kannte man im Osten ja nur vom Hören-Sagen.

Der Name Oldfield war von Stund an in aller Munde. Der NDR2 spielte dann die „Incantations“ ganz. Ich nahm die auf, in MONO von der Kofferheule. Hm! Wie muss sich DAS erst in Stereo anhören?! 1980 erfuhr ich es. Mein Plattendealer von Prora machte es möglich. Lieferung zwo bestand aus vier Alben, darunter SIE! Die „Incantations“! Wieder ein Fahne-Urlaub per Musikdrogen potenziert. Wie zuvor schon die Bowie-Lieferung. Das Gefühl lässt sich heute gar nicht mehr wiedergeben: Du hockst hinter der Mauer und auf DEINEM Plattenteller dreht sich eine LP, die Musik enthält, die du bruchstückhaft aus dem Radio kennst, aber die LP ist nun DEINE! Beim ersten Hör hatte ich Gänsehautintervalle. Bowie, Jackson Browne, Oldfield – alles meins! Ausgang brauchte ich keinen. Binz war in jener Zeit töter als tot. Ich diente für West-Vinyl und bereute -NICHTS!

Die „Incantations“ gefällt mir besser als die „Tubular bells“, weil sie die ausgereiftere ist. Da werden 2 Melodien auf vier LP-Seiten mehrfach durchdekliniert und irgendwo in Part zwo und vier singt Maddy Prior zwei alte englische Gedichte, im ersten geht es um den Werdegang eines jungen Kriegers (Hiawatha), im zweiten wird ein Mädchen angebetet (Ode to Cynthia), was wunderbar passt, in diese Musik, die wie eine Meeresbrise auf-und abschwellend deine Ohren umschmeichelt:

Sowas hätt‘ ich auch versuchen wollen: (Hörst du die Ghostriders in the sky? Es ist von alten Mären gar wundervil gesait!?!) – Die Sounds in meinem Kopf herauslassen – und mittenrein müsste irgendeine hübsche Elfe mit Engelston Chamissos „Die Not lehrt Beten“ oder den berühmten „Nis Randers“ intonieren. „Indianerweisheiten“ in Balladenform gibt es von Chamisso, dem Weltreisenden, ebenfalls. Vermutlich war ihm sogar jener Hiawatha von Longfellow Vorbild. Aber es mangelt halt meinerseits an den Fähigkeiten und Fertigkeiten irgendeinem Instrument Töne zu entlocken, die als Grundlage brauchbar wären. Except the Dakota-Flute. Das zählt nicht. Reicht aber für den Hausgebrauch.

Die Nummer 4 stammt von Prince.

Die „Purple Rain“ gilt unbestritten mittlerweile als durchgesetztes Kunstwerk. Das war, als sie neu war noch nicht so. Wie ich als Ossi zu ihr kam steht hier. Klick. Ich hatte anfangs einen schweren Stand unter den Kumpels mit meinem Prince-Outing. Jedoch änderte sich das nach der Rockpalast-Live-Übertragung rasch.prince

Sein Pech und Glück gleichermaßen war, als Michael Jackson Pendant herauszukommen. Der anständige Kindergeburtstagssound von olle Peter Pan in black auf der einen und andererseits die schwarze Variante von Androgyne Bowie – aber mit VIIIIEL deutlicheren Botschaften als in den 70ern.

Die Anzüglichkeiten waren Legion. Den „Parents-Warn-Sticker“ bekam er automatisch mit jedem Album. Und trotzdem hatten seine Anzüglichkeiten Niveau, blieben weit weg von all dem Knast- und Assi-Rap der Kollegen von der brennenden Mülltonne.

Ein McCartney-Duett-Angebot bekam er somit nicht. Glückspilz!

(Die diesbezüglichen McCa-Schandtaten jener Zeit hießen „saysaysay“ mit Jackson und „ebony and ivory“ mit Stevie Wonder. Erbärmliches Gedudel. Ölpest der Tonkunst!)

Als er dann sogar noch die Offerte des Jackson-Clans ausschlug, auf „Bad“ mitzuwirken, war er MEIN Held! Ein Platz, den er mit den Nachfolgealben ausbaute. DER steigerte sich echt! Ja, er hatte vor „Purple rain“ schon LPs gemacht. Ich finde auf denen bis heute äußerst wenig Gutes für meine Ohren, aber die „Purple Rain“ ist für mich die, auf der „der Knoten geplatzt ist“. Hier sind nicht nur zwei oder drei Stücke gut, sondern – ALLES! Besonders diese geilen Stimmverfremdungseffekte, die in Gitarrentöne übergehen, bzw. andersrum: Soli enden als Schrei – haaaach, das hat was! Intensiv wie nur was. „The little Ones“ sind der Höhepunkt. Dieser klinisch klopfende Drumsound ist typisch Prince! Nicht dieses 08/15 elektronic-drum-Geballer der 80er, das heute für mich viele Platten jener Zeit ungenießbar macht, sondern eben so ein ganz unverwechselbares Prince-Platten-Geräusch. So klingt Schlagwerk nur bei ihm! Und danach ging es ja nahezu kometenhaft weiter mit ihm, bis er diese TAFKAP-Macke bekam. Nach der „Diamonds and pearls“. Da kam dann richtiger Mist. Schon klar: Er wollte die Firma ärgern. Aber er verärgerte auch einen Gutteil seiner Fans; und fasste hinterher auch nicht mehr wirklich Fuß. Lieblingskind der Musikjournalisten blieb er ja. Aber ich blieb weg.

Mit „Purple rain“ erlebte die Welt zum letzten Mal die Geburt eines Superstars, der den Namen auch wert war. Nirvana waren mir zu „gemacht“. Und hätte sich Cobain nicht erschossen, hätte der „Kult“ auch nicht gehalten. – Na und was derzeit alles unter „Superstar“ firmiert – wo ist meine Kotztüte!

Das Thema „Knoten geplatzt“ gilt auch für Nummer 5 in diesem Turn:

Für mich der schwierigste Fall. Rod Stewarts „Atlantic Crossing“; eine Liebe auf den -fünften- Blick sozusagen. Lange-lange mochte ich die nicht. A-Seite „rockiger“; B-Seite Balladen. Das machten später viele nach. „I am Sailing“ klang zu sehr wie Smokie, als es neu war. Totgedudelt wurde es auch sofort. Auch die anderen B-Seiten-Stücke der LP machten zunächst keinen Eindruck auf mich. 1975 fehlte es an eigenen Erfahrungen, die ich hätte dazutun können. Später lernte ich die Platte stückweise und rückwärts lieben: „Spotlight“ bleibt der beste Song.rod1

Die Nachfolge-LP „Stranger in town“ erschien. „Tonights the night“ wurde so ein Jedermanns-Hit. Vermutlich ging es vielen Pubis damals wie mir, dass das Schulenglisch dazu reichte „spread your wings and let me come inside“ zu verstehen – und dann noch die französische Stimme am Schluss, die zum zwangsläufigen „jetaime wonnomplüüüü“ Deja vu führte; da war der Auftrag der Natur dann unmissverständlich klar! Der Nachfolge-Hit war „The Killing of Georgie“, den die Hessische Hitparade wochenlang spielte – und nun wurde Rod Stewart auch „im Ernst“ interessant. Irgend ein Ostsender sendete spätabends eine Roderich-Schwerpunktsendung mit seinen Balladen der beiden Erfolgsalben – und von Stund an kannte und mochte ich die B-Seiten-Songs der „Atlantic Crossing“. Dann verging eine Zeit und irgendwann Anfang der 80er, mitten im NDW-Apocalypso, kam sie als AMIGA-Lizenz-Platte heraus. Als ich sie hatte und die A-Seite nun zum ersten Mal hörte, war ich so enttäuscht, dass ich sie prompt weiterverhökerte. Dieser angerostete Rumpelrock war für die Zeit 82/83 so unanhörbar wie Hendrix zu der Zeit. Dann vergingen die 80er, die ich mit „Absolutely Live“ zubrachte, Wendezeiten; die „Vagabond Heart“ erschien, Rodericks Auferstehung nach schwerer Krankheit und endlich „Spanner in the works“, die mir bis heute die liebste von ihm ist. Und dann, also irgendwann Ende der 90er, war ich schließlich soweit: Versuchs doch nochmal mit der A-Seite der „Atlantic Crossing“. Und siehe da – plötzlich gings. Die synthetischen Hörgewohnheiten der 80er waren fort. Das 70er Feeling kehrte zurück. Nun klang gar nicht mehr öde, was zuvor so überhaupt nicht ging; sondern Sound und Stimme holten mir Erinnerungen ebenjener 70er herauf, die ich keinesfalls bei DIESEN Songs gehabt haben kann – und wenn eine Musik so ein Kunststück zu Wege bringt, dann kann sie doch nicht schlecht sein, oder?!

So zog nun also auch die „Atlantic Crossing“ in Bludgeons Musiktempel ein, wird seltener aufgelegt als „Stranger in Town“ und „spanner in the works“, aber darf bleiben. Rockgeschichte eben. Wertvoll.

(So. Fünf Rezis. Bludgy Memoiren. Nu isses zuende, dieses erste Kapitel.

War das nu interessant, oder nicht?

Da textet halt so’n alter Ossi das Internet zu.

Schau’mer mal, ob‘s Reaktionen gibt.)

18 Gedanken zu “15 Alben – die ersten 5

  1. Nun ja….

    Hendrix war nie so mein Fall, selbst Hey Joe, aber mit der Gitarre konnte er umgehen… 🙂

    Jackson Browne – als Songschreiber für andere (u.a. Eagles) gut aber Lives in the balance ist ein Muss

    Oldfields Incanatations gefällt mir live deutlicher besser auf der Exposed…

    Prince hat für mich schöne Lieder gemacht wie Cream oder Raspberry Beret oder U got the look mit Sheena Easton, aber Purple Rain fand ich schon bei der Veröffentlichung zum K…sorry und ich kann es immer noch nicht hören

    Rod Stewart – ok, Sailing ist aus 1972 von Sutherland Brothers, Stewarts Version von 1975, als Smokie grade eben bekannt wurden, auch wenn die den Song selbst im Repertoire hatten.
    Smokie kamen so im Mai 75 groß raus, Sailing von Stewart Ende August, aber ich hab da nie so die Verbindung gehabt, da Stewart auch vorher solo auch mehr mit den Faces oder Solo rockiger war…

    Aber wie heißt es so schön´? Über Musik lässt sich auch trefflich streiten… 🙂

    Gefällt 1 Person

      • Purple Rain gefällt mir nicht, er nervt seit er damals veröffentlicht wurde und das Getue um den Song und den Film? Nicht meins, aber manche Lieder gefallen, andere eher weniger, aber das tut meiner „Verehrung“ der anderen Lieder keinen Abbruch… 🙂

        Gefällt 1 Person

      • Mich erinnerte er bei Erscheinen zu serjr an Lennons Mother. Und mit Lennon wurde man um 83 im Osten ja totgeschmissen. Den hatte ich gründlich über.
        Auch glaubte ich anfangs, der ganze Prince sei so ein Jackson-Klon. Aber “lets go crazy“ und die “little ones“ haben das gedreht.
        Zu meinen Favoriten gehört noch “money don’t matter tonight“ und “paisely park“.

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  2. Musikalisch finde ich die beiden ersten von Chas Candler produzierten Hendrix Alben besser. Der Ausflug ins Land der elektrischen Damen demonstriert einmal mehr, dass der sogenannte Director’s Cut häufiger zur Überlänge führt.

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  3. „War das nu interessant, oder nicht?
    Da textet halt so’n alter Ossi das Internet zu.“

    Klar, interessant. Logisch! Über die Einteilung in Kategorien mag man sich streiten. Das will ich aber nicht. So sortiert ein jeder seine Welt in eigene kleine Schubladen.

    Ich habe meine „all-Time“ Klassiker: Weil sie mir was bedeuten, weil sie einfach gut sind (für mich!) und weil sie seit langer Zeit Wirkung für mich entfalten. Mit dabei in jedem Fall „running on empty“. Auch mit dabei „harvest“ von Neil Young. Bei Rod Stewart waren (und sind) es eher die früheren Alben. Die frühen Alben von Roxy Music. Und ganz groß: Georg Danzer und Bob Dylan.
    Du siehst es hört nicht bei fünf auf.
    Danke für den (wie ich finde) sehr spannenden Beitrag.
    Liebe Grüße,
    Werner

    Gefällt 2 Personen

    • Danke. Schön, das zu lesen.
      Natürlich sind es bei mir auch nicht bloß 15 Alben. Aber ich wollte es schreibtechnisch begrenzen.
      Zu Roderichs Frühwerk: Das ist zum Beispiel wieder so ein Kapitel, das mir Schwierigkeiten macht. Ich halte keine seiner „Schwarzschopf-LPs“ vor’75 komplett durch. Da finde ich zuwenig Killer und viele Filler – und alles klingt mir so unfertig, rumplig.
      Da gab es in den 90ern mal die „The (Lead?) Vocalist“ CD mit einer Seite neue Reste und eine Seite Faces- und Frühwerknummern. Da hab ich gestaunt, was mir alles entgangen war, denn die gefielen mir.
      Aber die LPs auf denen diese Tracks dann zu finden waren – ach nöööö. Das hab ich dann wieder gelassen.

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