Neues vom „Wanderer“

Yeah Baby!! Et jibbdt noch gudd njuhs aus Amerika! Klick ma. Dett jeht! Würkli‘!

Nun ja. Der Protagonis, um dens hia glei jeht, ist allerdings noch älter als die Politclowns an ihre Intellekt-Rollatoren, die da jrade Wahlkampf faken. Steht eben schlimm um die, die nach uns komm‘n, watt willste machen?

Aber sowatt kommt von sowatt:

Wenn ehna sein Idol trifft und det lebt noch – und der jüngere kann Songs schreim und saachd dem Alten: Mach ma so hier – denne fludschdet ebm mittema!

Olle Poahli, der Ex-Gumbl vom Garfankl, schrieb früa ma „America“ und sein Idol hörte sich de Lauscha wund, „wenn der mir mag, denne muss ick den ooch mö’ng!“  und schrieb „here in America (Song for Sam Cooke)“ und merkte denne, meine „Kleene-Jungs-Stimme“ passt nich so alleene. Muss Olle Poahli mit ran! „Lass Duetten, Alta!“

Und schon hattense ehn Mörda-Hamma-Song!

Aba eehn Song is kee Album. Da fehlt wat. Olle Dion hatte pah be-swing-te RhythmBlues&Boogie Numman im Jepäck und Poahli die Idee mit sein Telefonbook, in dems von Promis nua so wimmeln tut.

„Rufma ma Jeff Beck und Van Morrison und so Pippl ehm an. N Boss un’seine Olle ooch!“

dion2020

Dion 2020!

Dion denk no‘: „Dea va’aaschd mia doch!“, aba olle Poahli hat of laut jestellt:

„Kannste next week? Studio Soundso?“

„Klaaro! Füan Wandara, mach ick det!“ wa Tenor bei die alle!

17 Promis of 14 Songs. Und eehne Frische, sach ick dia!

Da kann die deutsche Giesinger-Bendzko-Winsel-Gang nua müde vonne Therapeuten-Couch winken, wenn olle Dion mit Samantha Fish voabai skejten tut. Mit 81! Also Samantha niche, die is‘ 31; rock it, Babe!

Voll gut!

5 Gedanken zu “Neues vom „Wanderer“

  1. Technik! Ich geb’s auf.
    „My Back Pages – Bob Dylan The 30th Anniversary Concert Celebration“
    hätte es werden sollen…

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    • isses doch im 2. link geworden?

      Hallöchen wiedermal!

      Ja, ne interessante Erinnerung an jenen Moment damals. Ich hatte das Konzert vom TV auf VHS aufgenommen und mehrmals auch geschaut. Nur echt mit drögem Fritz Egner Interview mit irgendsoeinem Dylanisten irgendeiner Uni, der sich da in Dylan’scher Sockelverehrung im Goethestil erging.His Bobness, Bob von Dylan, der Hippie-Geheimrat sozusagen.

      Die Akzente setzten da Leute, die heute vergessen sind: Jene bezopfte schwarze Backgroundlerche von John Cougar Mellencamp mit ihrer scharfen Solostrophe in „like a rolling stone“; Sophie B. Hawkins, damals the upcomming Star, aus dem hinterher nichts wurde mit „I want you“; 1992 im laaaangen Militärmantel, so wie WIR rumliefen, anfang der 80er yeahyeah. Und last but not least der Moment der Karrierevernichtung der Sinead O’Connor. Sie hatte zuvor in einer Ami-Talkshow ein Papstbild zerissen, aus Protest gegen dessen Uneinsichtigkeit in Sachen Abtreibung und einen Shitstorm per Post damals noch geerntet, weshalb sie hier die Show torpedierte, indem sie keinen Dylansong sang, sondern ein längeres Bob Marley Zitat „Its war“ deklamierte und heulend vor Wut von Kris Kristoffersen von der Bühne geführt wurde. Der Ausschnitt soll auf der Kauf DVD gefehlt haben. Der Moment der Unangepasstheit auf einer Gala arrivierter Altherren, deren unangepasste Momente laaange her waren. Deshalb hab ich’s hier mal erzählt.

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