Paradise without dashboardlights

Zu Pfingsten war ja wieder Oldtimertreff in Paaren Glien. Aber keine Zeit, die Eindrücke zu beschreiben:

Am besten wär ja, man hätte Platz und einen Carport, oder eine Garage in sicherer Grundstücksumgrenzung. Dann könnte man sich so ein Sommer-Tour-Spielzeug in echt hineinstellen und hoffen, dass man immer die Teile auftreiben kann, die nun mal verschleißen.

Die Alternative ist – ein möglichst echtes Modell von damals in deutlich kleiner zu erwerben, es im Bücherschrank zu parken und die Ferienphantasie alleine auf die Reise zu schicken – wayback to the innocent age…

30 Jahre hats gedauert, dass die Modellanbieter nun außer dem Trabbi auch die überfälligen anderen Ost-Legenden im Sortiment haben: Sogar Seltsamkeiten, wie den P70 Kombi hab ich gesehen! Dafür fehlte der Wartburg-Lumumba.

Aber meine alten Legenden ranken sich um ihn hier:

 

 

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10 Gedanken zu “Paradise without dashboardlights

  1. Ein schönes Modell. Als Nachfolger des DKW Meisterklasse (DKW Kleistermasse wegen der teilweise aus Kunststoff bestehenden Karosserieteile) ein mit vielen damals sehr fortschrittlichen technischen Finessen konstruiert.

    Was ist ein Wartburg Lumumba?

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  2. Cooles Teil, sieht nach nem richtigen Oldtimer aus. Ich habe drei meiner ehemaligen Karren als Modell im Regal stehen, aber das war halt noch deutsche „Wertarbeit“, bei meinen Japanern sieht es modellmäßig ganz schlecht aus, obwohl der Toyota Corolla eines der meistverkauften Automobile war. Wahrscheinlich sind die Japaner nicht ganz so versessen auf Modelle aber ich muss gleich mal gucken ob sich da was getan hat..

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    • Alle, die ich gefahren habe, möchte ich gar nicht als Modell. Zuwenig Kultfaktor. Die werden auch in 20 Jahren keine gesuchten Teile. Bei mir müssen da andere Geschichten dran hängen, damit sie wertvoll werden.Z.B. der außen schon rostblühende 1983er Peugeot 305, den ich 1997 für 1000 DM bekam, weil die Familienkasse grade knapp war. Ein fahrbarer Untersatz musste her, ich musste schließlich auf Arbeit kommen. Also nahm ich ihn. Innen super bequem. Kassette in den Schlitz und: ooooüm laaaaaaaquiühmmmm laki, I walk under letters… Meine Joan Armatrading Kassette würgte, wühlte und jaulte sich in die richtige Stimmlage: Der Recorder war wiederbelebt worden, das Auto wollte wieder leben, die folgendene Kassetten liefen tadellos. Das erinnerte dermaßen an den dicken Indianer in „POW WOW – 2 Cheyenne auf dem Highway“, dass ich von Stund an dieses Auto liebte. Ein Peugeot 305 in weinrot metallic mit Rostblütenwulsten an den Kanten der Motorhaube und an der Kofferraumklappe – DAS Modell würd ich kaufen!

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  3. Das waren noch Autos…und keine fahrenden Computer in Schuhkartondesign…VW Käfer mit Stoffverdeck, Opel Manta ist ok (aber nicht für mich, bin VW Fahrer 🙂 , Ro 80 mit 3 zusätzlichen Wankelmotoren …und den ersten Audi Quattro in der wir fahren die Skischanzeversionhoch..und wenn ich dann Sonntags der Snob bin : einen Champagnerfarbenden Mercedes 600 mit Chauffeurinnenscheibe und eingebautem Kühlschrank…so, und jetzt gehe ich die Familienkombikutsche putzen…:-) @Zaphod : bin begeisterter Modellbauer mit Spur 0 Anklage der 60er Jahre und dazu passenden Automodellen…alle hübsch gealtert…Rost ist mein Ding 🙂 LG, Jürgen

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